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Dynamische Stromtarife und Smart-Meter-Daten: Von Preisintervallen bis hin zu Abrechnung und Lastoptimierung

Einleitung: Warum der Stromwert zunehmend von der Zeit abhängt

Für viele gewerbliche und industrielle Nutzer hängen die Stromkosten zunehmend nicht nur davon ab, wie viel Energie verbraucht wird, sondern auch davon, wann diese Energie importiert, exportiert oder gespeichert wird.

Die Mess- und Abrechnungsarchitektur muss daher die zeitliche Zuordnung der importierten oder exportierten Energie wahren. Je nach Tarifgestaltung kann dies durch Intervallaufzeichnungen erreicht werden, Tarifregister oder eine andere zugelassene zeitbasierte Datenmethode.

Ein komplettes zeitvariables oder dynamisches Tarifprojekt umfasst mehr als die Installation eines Intelligentes Messgeräts. Es erfordert eine Abstimmung zwischen:

  • Preis- und Tarifintervalle
  • Zähleraufzeichnungsintervalle oder Tarifregister
  • Meteruhren und Zeitzonen
  • Datenerfassung und -validierung
  • Tarif- und Abrechnungsberechnungen
  • EMS-Optimierungsdaten
  • Kundenorientierte Berichte

Die zentrale Projektfrage lautet:

Welche Daten, Zeitabläufe und Systemarchitektur sind erforderlich, damit zeitlich veränderliche oder dynamische Strompreise korrekt abgerechnet und zur Lastoptimierung genutzt werden können?

1. Was sind zeitvariable und dynamische Stromtarife?

Zeitabhängige Stromtarife ordnen unterschiedliche Preise oder Gebühren unterschiedlichen Zeiträumen, Betriebsbedingungen oder Marktereignissen zu.

Dazu können gehören:

  • Time-of-Use-Tarif s mit vordefinierten Preisperioden
  • Preise für kritische Spitzenzeiten oder ereignisbasierte Preise
  • Stündliche oder unterstündliche marktgebundene Tarife
  • Preisgebundene Day-Ahead- oder Intraday-Kontrakte
  • Andere vom Lieferanten definierte variable Preisstrukturen

In der Europäischen Union hat ein dynamischer Strompreisvertrag eine spezifischere regulatorische Bedeutung. Es handelt sich um einen Stromliefervertrag, der Preisschwankungen auf Spotmärkten, einschließlich Day-Ahead- und Intraday-Märkten, in Abständen widerspiegelt, die mindestens der geltenden Marktabrechnungsfrequenz entsprechen.

Time-of-Use-Pricing, dynamische Strompreise, nachfragebasierte Gebühren und formelle Demand-Response-Programme können zusammenwirken, es handelt sich jedoch nicht um denselben Mechanismus.

Preis- und Gebührenmechanismen

Preis- oder Gebührenmechanismus

Wie es sich verändert

Typische Zähler- oder Verarbeitungsanforderung

Fester Energiepreis

Ändert sich selten

Insgesamt importierte Energie

Time-of-Use-Tarif

Verwendet vordefinierte Tarifzeiträume

Tarifregister oder Intervalldaten

Preise für kritische Spitzenzeiten oder ereignisbasierte Preise

Wendet Sonderpreise während definierter Zeiträume oder Veranstaltungen an

Ereignisbezogene Tarif- oder Intervalldaten

Stündliche, marktorientierte Preisgestaltung

Folgt stündlichen Markt- oder Lieferantenpreisen

Zeitlich ausgerichtete Intervall-Energiedaten

Intraday- oder kurzfristige marktgebundene Preisgestaltung

Verfolgt kürzere marktgebundene Preisperioden

Intervalldaten abgestimmt auf die geltenden Vertrags- und Preisregeln

Day-Ahead-preisgebundener Vertrag

Verwendet vor der Lieferung veröffentlichte Preise

Intervalldaten, die dem geltenden Day-Ahead-Preis zugeordnet sind

Bedarfsabhängige Gebührenkomponente

Hängt von Spitzenleistung oder Bedarf ab

Maximalbedarfswerte und definierte Bedarfsintervalle

Eine bedarfsgerechte Tarifkomponente ist nicht einfach eine andere Form der dynamischen Energiepreisgestaltung. Es kann neben einem festen, nutzungsabhängigen oder dynamischen Energiepreis bestehen.

Die tatsächliche Preisgestaltung und das Abrechnungsintervall müssen durch den Lieferantenvertrag und die geltenden Marktregeln festgelegt werden.

Die EU-Strommarktvorschriften unterstützen einen 15-minütigen Ausgleichsrahmen für Ungleichgewichte. Dies bedeutet jedoch nicht, dass jeder Einzelhandelsvertrag, jede Kundenrechnung oder jedes Zähleraufzeichnungsintervall die gleiche Granularität verwenden muss. Die tatsächliche Abrechnung hängt weiterhin von nationalen Vorschriften, Lieferantensystemen, Kundenverträgen und der Messarchitektur ab.

2. Dynamische Tarife versus nachfrageseitige Flexibilität

Dynamische Tarife ermutigen Kunden, ihren Verbrauch aufgrund von Preissignalen freiwillig zu ändern.

Formelle nachfrageseitige Flexibilitätsprogramme können Aktivierungsanweisungen, vertraglich vereinbarte Kapazität, Basismethoden, Reaktionsüberprüfung und separate Abrechnungsanforderungen umfassen.

Dynamischer oder zeitvariabler Tarif

Nachfrageseitiges Flexibilitätsprogramm

In erster Linie preisgetrieben

Hauptsächlich versand- oder programmgesteuert

Der Kunde entscheidet, ob und wie er reagiert

Eine Antwort kann angefordert oder vertraglich vereinbart werden

Hauptziel ist die Rechnungsoptimierung

Hauptziel ist eine verifizierte Netz- oder Marktreaktion

Preis und Abrechnungsintervalle stehen im Mittelpunkt

Baseline- und Aktivierungsfenster sind von zentraler Bedeutung

Lieferant und Abrechnungskette stehen im Mittelpunkt

Aggregator, Versorgungsunternehmen oder Programmabwicklungskette können zentral sein

Zählerdaten unterstützen die Preisallokation

Zählerdaten unterstützen die Antwortverifizierung

Dynamische Tarife können eine Lastverlagerung fördern, formelle Demand-Response- oder Flexibilitätsprogramme erfordern jedoch zusätzliche Grund-, Aktivierungs- und Überprüfungsregeln.

Die beiden Mechanismen können sich überschneiden. Eine Batterie, eine Elektrofahrzeugflotte oder ein Industrieprozess kann sowohl auf sich ändernde Preise als auch auf Flexibilitätsanweisungen reagieren, die Abrechnungs-, Kontroll- und Abrechnungsketten bleiben jedoch unterschiedlich.

3. Wie Preisintervalle mit Zählerintervallen übereinstimmen müssen

Für eine genaue dynamische Tarifabrechnung müssen Zählerdaten und Preisdaten durch eine klar definierte, nachvollziehbare und überprüfbare Methode abgeglichen werden.

Innerhalb desselben Projekts können mehrere Zeitintervalle vorhanden sein:

  • Preis-Veröffentlichungsintervall
  • Tarifintervall
  • Aufzeichnungsintervall des Zählers
  • Aktualisierungsintervall des Zählerregisters
  • Datenerfassungsintervall
  • HES-Erfassungsintervall
  • MDM-Aggregationsintervall
  • Abrechnungsintervall
  • EMS-Abfrageintervall
  • Marktabwicklungsintervall

Diese Intervalle sind nicht automatisch identisch.

Wenn sich der Preis stündlich ändert, während der Zähler 15-Minuten-Energieintervalle aufzeichnet, kann die Abrechnungsarchitektur vor der Preisfestsetzung vier validierte Intervalle zusammenfassen oder auf jedes der vier Intervalle denselben Stundenpreis anwenden.

Die gewählte Methode soll im Rahmen der geltenden Tarifregeln ein gleichwertiges, nachvollziehbares und überprüfbares Ergebnis liefern.

Eine vereinfachte Datenbeziehung kann sein:

Stundenpreis
→ Vier validierte 15-Minuten-Energieintervalle
→ Genehmigte Aggregation oder Preisanwendung auf Intervallebene
→ Tarifberechnung
→ Kundenrechnung

Das Projekt sollte Folgendes definieren:

  • Ob Zeitstempel den Intervallanfang oder das Intervallende darstellen
  • Ob Zeitstempel UTC oder Ortszeit verwenden
  • Wie Teilintervalle behandelt werden
  • Wie mit wiederholten oder fehlenden Taktperioden umgegangen wird
  • Wie kurze Intervalle aggregiert werden
  • Wie verspätete oder korrigierte Daten erneut in Rechnung gestellt werden
  • Welches System führt die Preiszuordnung durch?
  • Welche Tarif- und Vertragsversion gilt?

Beim Schnellabruf wird nicht automatisch ein Abrechnungsintervall erstellt.

Ein Gateway kann jede Sekunde einen Zähler ablesen, während der Lieferant dem Kunden anhand validierter 15-Minuten- oder Stunden-Energieaufzeichnungen Rechnungen stellt.

4. Welche Zähler- und Verarbeitungsdaten werden benötigt?

Die erforderlichen Daten hängen vom Preisdesign, den Abrechnungsregeln, der Zählerrolle, der Systemarchitektur und dem Optimierungsziel ab.

Nicht jedes Projekt erfordert jedes Datenfeld und nicht jedes Feld wird notwendigerweise vom Messgerät generiert.

4.1 Abrechnungskritische Zähler- und Verarbeitungsdaten

Zu den abrechnungskritischen Informationen können gehören:

  • Intervall-Importenergie
  • Intervall-Exportenergie
  • Tarifregisterwerte
  • Zeitstempel
  • Zähler- oder Messpunktkennung
  • Messintervall
  • Maßeinheit
  • Import- oder Exportrichtung
  • Zähleruhrstatus, sofern verfügbar
  • Zeitzoneninformationen
  • Tarif-Zeitraum-Zuordnung
  • Preisquelle und Preiskennung
  • Tarifplanversion
  • Tarifkalenderversion
  • Abrechnungsregelversion
  • Datenqualität oder Validierungsstatus
  • Angabe tatsächlicher, fehlender, geschätzter, ersetzter oder korrigierter Daten
  • Original- und korrigierte Aufzeichnungsreferenzen
  • Importpreis- und Exportkreditbehandlung

Nicht jedes Feld wird zwangsläufig als Meterware produziert. Validierungsmarkierungen, Tarifzuweisungen, Preiskennungen und Korrekturstatus können vom HES, MDM, der Tarifmaschine oder dem Abrechnungssystem hinzugefügt werden.

Zum Beispiel:

  • Der Zähler kann Intervallenergie, Tarifregisterwerte und Zeitstempel erzeugen.
  • Das HES kann Geräte- und Kommunikationsinformationen sammeln.
  • Das MDM kann Validierungs-, Schätzungs-, Substitutions- oder Korrekturstatus hinzufügen.
  • Die Tarif-Engine kann Tarifzeiträume, Preiskennungen und Tarifversionen zuweisen.
  • Das Abrechnungssystem kann endgültige Abrechnungsdatensätze und Referenzen zur erneuten Abrechnung generieren.

Diese Unterscheidung ist wichtig, da eine Zählerspezifikation allein nicht das vollständige Abrechnungsdatenmodell definiert.

4.2 Optimierungsdaten

Ein EMS oder eine andere Optimierungsplattform kann Folgendes verwenden:

  • Wirkleistung nahezu in Echtzeit
  • Profile laden
  • Maximale Nachfrage
  • Strom importieren und exportieren
  • Energiedaten auf Anlagenebene
  • BESS Lade- und Entladedaten
  • Laden von Elektrofahrzeugen Macht
  • PV-Erzeugung
  • Prognostizierter Verbrauch
  • Prognosepreisdaten
  • Einschränkungen bei der Ausrüstung
  • Betriebspläne vor Ort

Optimierungsdaten werden möglicherweise häufiger erfasst als offizielle Abrechnungsdaten.

4.3 Diagnosedaten

Zu den Diagnosedaten können gehören:

  • Status der Zähleruhr
  • Kommunikationsstatus
  • Geräteereignisse
  • Verfügbarkeit registrieren
  • Firmware-Version
  • Tarifkalenderversion
  • Datenlücken
  • Ereignisse zurücksetzen oder neu starten
  • Synchronisierungsstatus
  • Kommunikationswiederholungen
  • Geräteaustausch oder Konfigurationsänderungen

Diagnoseinformationen helfen zu erklären, warum Abrechnungs- oder Optimierungsdaten möglicherweise fehlen, verzögert oder inkonsistent sind.

5. Intervalldaten sind nicht dasselbe wie Echtzeitdaten

Unterschiedliche Datentypen dienen unterschiedlichen Zwecken.

Datentyp

Typische Verwendung

Abrechnungsintervall data

Rechnungsberechnung

Zählerdaten nahezu in Echtzeit

EMS-Überwachung und Betriebssteuerung

Tarifregisterdaten

Abrechnung nach Nutzungsdauer

Geschätzte Daten

Vorübergehende Abrechnungskontinuität

Korrigierte Daten

Neuberechnung nach Datenwiederherstellung

Validierte historische Daten

Schlussabrechnung oder Vermarktungsprozess

Prognosedaten

Auslastungs- und Kostenoptimierung

Betriebsdaten nahezu in Echtzeit sollten nicht automatisch als validierte Abrechnungsdaten behandelt werden.

Ein C&I-Standort kann Leistungsdaten der zweiten Ebene zur Steuerung verwenden, während der Lieferant dem Kunden anhand validierter 15-Minuten- oder Stunden-Energieintervalle Rechnungen stellt.

Nahezu-Echtzeit-Daten können Folgendes unterstützen:

  • Entscheidungen zur Batteriekontrolle
  • Ladepläne für Elektrofahrzeuge
  • Spitzenlastmanagement
  • HLK-Optimierung
  • Bediener-Dashboards

Abrechnungsdaten erfordern im Allgemeinen zusätzliche Konsistenz-, Validierungs-, Aufbewahrungs- und Prüfkontrollen.

Ein Projekt kann daher separate Datenpfade verwenden:

Betriebsweg:
Messgerät oder Controller
→ Kommunikationsmodul oder Gateway
→ EMS
→ Lastoptimierung

Abrechnungspfad:
Offizielles Messgerät
→ Datenerfassung
→ Validierung und Aggregation
→ Tarifberechnung
→ Abrechnung

Derselbe Zähler kann zu beiden Pfaden beitragen, die Erfassungshäufigkeit, der Validierungsstatus und die offizielle Akzeptanz der Daten können jedoch unterschiedlich sein.

6. Meteruhr, Zeitzone und Sommerzeit

Zeitgenauigkeit ist bei der zeitvariablen und dynamischen Tarifabrechnung von entscheidender Bedeutung.

Ein korrekter Energiewert, der dem falschen Preisintervall zugeordnet ist, kann dennoch zu einer falschen Rechnung führen.

Projekte sollten Folgendes bestätigen:

  • Taktquelle des Messgeräts
  • UTC- oder Ortszeitkonfiguration
  • Zeitzoneneinstellung
  • Sommerzeitregeln
  • Taktabweichungstoleranz
  • Synchronisationsfrequenz
  • Methode zur Fernzeitkorrektur
  • Methode zur Aktualisierung des Tarifkalenders
  • Umgang mit Schaltjahren und Kalendern
  • Zeitstempel convention
  • Definitionen für Intervallanfang und Intervallende

Sommerzeitübergänge

Änderungen der Sommerzeit können zu Folgendem führen:

  • Eine fehlende Ortszeitstunde
  • Eine wiederholte Ortszeitstunde
  • Doppelte Zeitstempel
  • Ungleiche tägliche Intervallzählungen
  • Unklarheit über den Tarifzeitraum

Zähler, Erfassungssystem, Datenmanagementplattform, Tarifmaschine und Kundenportal müssen diese Übergänge konsistent interpretieren.

Die interne Verwendung von UTC kann Unklarheiten reduzieren, das Abrechnungssystem muss jedoch weiterhin den korrekten lokalen Tarifzeitraum anwenden und anzeigen.

Uhrdrift

Eine abweichende Zähleruhr kann die gemessene Energie dem falschen Preisintervall zuordnen, selbst wenn die Energiemessung selbst genau bleibt.

Projekte sollten Folgendes definieren:

  • Maximal akzeptable Taktabweichung
  • Synchronisationsquelle
  • Korrekturhäufigkeit
  • Behandlung korrigierter Zeitstempel
  • Prüfaufzeichnungen für Zeitänderungen
  • Verantwortung für das Zeitquellenmanagement

7. Vom Smart Meter zur Kundenrechnung

Die dynamische Tarifabrechnung kann mehrere Funktionsschritte umfassen:

Intelligentes Messgerät
→ Kommunikationsnetzwerk oder Gateway
→ Datenerfassung
→ Datenvalidierung und -aggregation
→ Tarifberechnung
→ Abrechnung
→ Kundenportal oder Rechnung

Eine gemeinsame Architektur kann Folgendes verwenden:

Intelligentes Messgerät
→ HES
→ MDM
→ Tarifmotor
→ Abrechnung system
→ Kundenportal

Dabei handelt es sich jedoch nicht um ein weltweit verbindliches oder universelles Systemdesign.

Die in dieser Architektur gezeigten Funktionsrollen können als separate Systeme implementiert oder innerhalb eines Versorgungsunternehmens, Lieferanten, Zählerdaten-Hubs oder einer Softwareplattform kombiniert werden.

In some projects:

  • HES- und MDM-Funktionen können kombiniert werden.
  • Die Tarif-Engine kann in die Abrechnungsplattform integriert werden.
  • Zählerdaten können über einen nationalen oder regionalen Datenknotenpunkt übertragen werden.
  • Ein Kommunikationsmodul kann ein separates Gateway ersetzen.
  • Ein Lieferant kann die Zählerdatenverwaltung auslagern.
  • Private C&I-Submetering-Daten dürfen nur vom EMS und nicht von der offiziellen Abrechnungskette verwendet werden.

Die genaue Architektur hängt ab von:

  • Der Markt
  • Die Meterrolle
  • Der Lieferant
  • Der Zählerbetreiber
  • Der geltende Regulierungsrahmen
  • Der Vertrag
  • Das Projektdesign

Smart Meter

Der Smart Meter erfasst die unterstützten Energie- und Elektrodaten entsprechend seiner konfigurierten Intervalle, Tarifregister und Uhr.

Kommunikations- oder Sammlungsschicht

Die Kommunikationsschicht überträgt Daten stromaufwärts und kann Datensätze während vorübergehender Kommunikationsunterbrechungen puffern.

HES oder Geräteverwaltungsfunktionen

Diese Funktionen können Folgendes verwalten:

  • Zählerkommunikation
  • Datenabruf
  • Device addressing
  • Remote-Konfiguration
  • Kommunikationsstatus
  • Geräteereignisse

MDM- oder Meter-Data-Management-Funktionen

Dazu können gehören:

  • Datenvalidierung
  • Identifizierung fehlender Intervalle
  • Genehmigte Schätzung oder Ersatz
  • Intervallaggregation
  • Korrekturverlauf
  • Datenaufbereitung für die Abrechnung

Tariff Calculation

Die Tariffunktion gleicht validierte Energiedaten ab mit:

  • Geltende Preise
  • Tarifzeiträume
  • Vertragsversionen
  • Import- und Exportregeln
  • Gegebenenfalls Steuern oder andere Gebührenbestandteile

Abrechnung

Die Abrechnungsfunktion wendet den Kundenvertrag an und erstellt die Rechnung.

Kundenportal

Eine kundenorientierte Plattform kann Folgendes anzeigen:

  • Intervallkonsum
  • Anwendbare Preisintervalle
  • Tatsächliche und geschätzte Messwerte
  • Werte importieren und exportieren
  • Zusammenfassungen der Abrechnungsperioden
  • Tarifänderungen
  • Korrekturen
  • Cost trends

Alle Phasen müssen konsistente Einheiten, Zeitstempel, Skalierung und Intervalldefinitionen verwenden.

8. Was passiert, wenn Zählerdaten fehlen oder verzögert sind?

Dynamische und zeitlich variierende Preise erhöhen die Bedeutung des Datenqualitätsstatus, da jedes fehlende Intervall mit einem anderen Preis verbunden sein kann.

Zu den häufigsten Datenproblemen gehören:

  • Fehlende Intervalle
  • Verzögerte Uploads
  • Kommunikationsunterbrechungen
  • Doppelte Datensätze
  • Falsche Zeitstempel
  • Zähler wird zurückgesetzt
  • Geschätzte Werte
  • Ersetzte Werte
  • Skalierungsfehler
  • Späte Korrekturen

Das Projekt sollte Folgendes definieren:

  • Whether temporary billing uses estimated data
  • Wie Schätzungen berechnet werden
  • Wie geschätzte Werte identifiziert werden
  • Ob Rechnungen neu berechnet werden, nachdem tatsächliche Daten eingegangen sind
  • Wer genehmigt korrigierte Datensätze?
  • Wie Original- und korrigierte Aufzeichnungen aufbewahrt werden
  • Wie Kunden tatsächliche, geschätzte und korrigierte Werte unterscheiden können
  • Wie Streitigkeiten gehandhabt werden
  • Welcher Tarif und welche Preisversion bei der Neuabrechnung angewendet wird

Typische Statusbezeichnungen können sein:

  • Tatsächlich
  • Validiert
  • Fehlt
  • Geschätzte
  • Ausgewechselt
  • Korrigiert
  • Abgelehnt

Ein korrigiertes Intervall sollte den ursprünglichen Datensatz nicht stillschweigend überschreiben, wenn Rückverfolgbarkeit oder Überprüfbarkeit erforderlich ist.

9. Import- und Exportpreise können unterschiedlichen Regeln unterliegen

Eine dynamische Importpreisgestaltung bedeutet nicht automatisch, dass exportierte Energie den gleichen Preis erhält oder denselben Intervallregeln folgt.

A project should separately confirm:

  • Preisquelle importieren
  • Exportkompensationsmethode
  • Ob Import und Export separat berechnet werden
  • Ob Import und Export separate Verträge nutzen
  • Ob separate Register oder vorzeichenbehaftete Werte verwendet werden
  • Behandlung des gleichzeitigen Imports und Exports
  • Exportbeschränkungen
  • Gegebenenfalls Negativpreisbehandlung
  • Einspeisetarif
  • Exportkredit
  • Marktgebundene Exportkompensation
  • Steuern, Netzgebühren oder Abgaben
  • Anwendbare Abrechnungs- und Abrechnungsintervalle

Beispielsweise kann importierter Strom einem marktgebundenen Stundenvertrag folgen, während exportierte PV- oder Batterieenergie Folgendes erhält:

  • A fixed feed-in tariff
  • Ein vom Lieferanten definierter Exportkredit
  • Ein anderer marktgebundener Preis
  • Unter bestimmten Voraussetzungen keine Entschädigung

Die Zähler- und vorgelagerten Systeme müssen die Import-/Exportrichtung beibehalten und die richtigen Vertrags- und Preisregeln anwenden.

10. Wie C&I-Benutzer ihre Lasten bei zeitlich schwankenden Preisen optimieren können

Preisänderungen können C&I-Nutzern dabei helfen, den Zeitpunkt des Stromverbrauchs, der Stromerzeugung oder des Speicherbetriebs anzupassen.

Die verfügbaren Möglichkeiten hängen ab von:

  • Betriebliche Einschränkungen
  • Ausrüstungsfähigkeit
  • Tarifgestaltung
  • Preisprognosen
  • Netzgebühren
  • Nachfragegebühren
  • Exportregeln
  • Steuerungssystemfunktionen

Batterie-Energiespeicher

Ein BESS kann geplant werden, um:

  • Gebühr in Zeiten mit niedrigeren Preisen
  • Entlastung während Hochpreiszeiten
  • Reduzieren Sie den Netzimport in teuren Intervallen
  • Erhöhen Sie den PV-Eigenverbrauch
  • Unterstützen Sie das Demand-Charge-Management

Das Optimierungsmodell sollte Folgendes berücksichtigen:

  • Batterieeffizienz
  • State of charge
  • Leistungsgrenzen
  • Energiekapazität
  • Abbaukosten
  • Hilfsverbrauch
  • Nachfragegebühren
  • Exportbeschränkungen
  • Preisunterschiede zwischen Import und Export

Laden von Elektrofahrzeugflotten

Das Laden von Elektrofahrzeugen kann je nach Fahrzeugverfügbarkeit und Abfahrtsbeschränkungen verschoben werden.

Mögliche Strategien sind:

  • Charging during lower-price periods
  • Vermeidung teurer Spitzenzeiten
  • Koordinierung mehrerer Ladegeräte
  • Begrenzung der Standortnachfrage
  • Verwendung von Day-Ahead-Preisprognosen
  • Zunehmende Ladung in Zeiten hoher PV-Leistung

HVAC und Kühlung

HVAC und Kühlung können die Preisoptimierung unterstützen durch:

  • Vorkühlung
  • Wärmespeicher
  • Temperatur-Sollwert-Einstellung
  • Kompressorplanung
  • Reihenfolge der Kältemaschinen

Diese Strategien müssen innerhalb der Komfort-, Sicherheits-, Prozess- und Produktqualitätsgrenzen bleiben.

Pumpen, Kompressoren und Industrieprozesse

Einige Industriebetriebe werden möglicherweise in günstigere Zeiträume verlegt, wenn die Produktionspläne dies zulassen.

Examples may include:

  • Pumpen
  • Druckluftsysteme
  • Wasseraufbereitung
  • Batch-Prozesse
  • Thermische Prozesse
  • Nichtkontinuierliche Produktionslinien

PV-Eigenverbrauch

Ein preisbewusstes EMS kann Preisdaten mit PV-Prognosen kombinieren, um zu entscheiden, ob Strom:

  • Direkt verzehrt
  • Gespeichert
  • Exportiert
  • Wird zum Laden von Elektrofahrzeugen verwendet
  • Wird von flexiblen Industrielasten verwendet

Energiepreis-Arbitrage, Eigenverbrauchsoptimierung, Last-Lagen-Management und Last-Response-Erlöse können sich überschneiden, sie nutzen jedoch unterschiedliche Preis-, Steuerungs-, Vertrags- und Abrechnungsregeln.

11. Warum Submetering für die Tarifoptimierung wichtig ist

Der offizielle Abrechnungszähler zeigt die gesamte an der Abrechnungsgrenze importierte bzw. exportierte Energie an.

Durch die Untermessung lässt sich ermitteln, welche Geräte, Abteilungen oder Prozesse in Hochpreiszeiten den Verbrauch verursacht haben.

Nützliche Messpunkte können sein:

  • Versorgungseingang
  • Produktionslinien
  • HVAC-Systeme
  • Kühlung
  • EV charging
  • Batterie-Energiespeicher
  • PV-Leistung
  • Pumpen and compressors
  • Mieterkreise
  • Abteilungskreise

Submetering kann einem C&I-Benutzer dabei helfen, Folgendes zu bestimmen:

  • Welche Anlage während eines teuren Zeitraums in Betrieb war
  • Welcher Prozess hat den Site-Peak verursacht?
  • Ob das Laden von Elektrofahrzeugen während des vorgesehenen Niedrigpreiszeitraums stattgefunden hat
  • Ob das BESS den erwarteten Nettolasteffekt erzeugt hat
  • Ob Hilfsverbrauch reduzierte Lagereinsparungen
  • Welche Abteilung soll eine interne Kostenverrechnung erhalten?
  • Ob die Optimierung die Kosten verlagert, statt sie zu senken

Private Nebenzähler ersetzen nicht automatisch einen offiziellen Abrechnungszähler.

Ob ein Zähler oder eine Datenquelle für die formelle Abrechnung akzeptiert wird, hängt von Folgendem ab:

  • Der Lieferant
  • Das Dienstprogramm
  • Der Zählerbetreiber
  • Geltende gesetzliche Messvorschriften
  • Der Vertrag
  • Der regulatorische Rahmen
  • Die Architektur des Abrechnungssystems

12. Datenzugriff, Kundentransparenz und Vertragsrisiko

Verträge mit dynamischen Preisen können Kunden sowohl Chancen als auch Preisvolatilität aussetzen.

Bevor ein Kunde einen dynamischen Strompreisvertrag abschließt, sollte der jeweilige Anbieter die Chancen, Kosten und Risiken des Vertrags klar erläutern und gegebenenfalls die Zustimmung des Kunden einholen.

Kunden sollten Folgendes verstehen können:

  • Dynamische Preisberechnungsmethode
  • Preisquelle und Veröffentlichungszeitpunkt
  • Applicable price interval
  • Anfälligkeit für Preisspitzen und Rechnungsvolatilität
  • Festnetzgebühren
  • Steuern und Gebühren
  • Nachfragegebühren
  • Preisunterschiede zwischen Import und Export
  • Messgeräte- und Datenanforderungen
  • Tatsächlich and estimated-data treatment
  • Schaltbedingungen
  • Kündigungsbedingungen
  • Regeln zur Neuabrechnung
  • Mögliche Vorteile und Risiken der automatisierten Optimierung
  • Gegebenenfalls Anforderungen an die Zustimmung des Kunden

Kunden benötigen möglicherweise Datenzugriff über:

  • Lieferantenportale
  • Mobile Anwendungen
  • APIs
  • Downloadable interval-data files
  • Abrechnungen
  • EMS-Dashboards
  • Geplante Berichte

Nützliche Informationen für Kunden können sein:

  • In jedem Intervall verbrauchte Energie
  • Der Preis gilt für jedes Intervall
  • Preisquelle
  • Werte importieren und exportieren
  • Tatsächlich versus estimated data
  • Tarifänderungen
  • Datenkorrekturen
  • Spitzenbedarfswerte
  • Exportkredits
  • Abrechnungsanpassungen

Dynamische Tarife schaffen nur dann Vertrauen, wenn Kunden nachvollziehen können, welches Energieintervall zu welchem Preis abgerechnet wurde.

13. Häufige Integrationsrisiken

Ein Projekt mit dynamischen Tarifen kann scheitern, selbst wenn der Zähler die Energie genau misst.

Zu den häufigsten Risiken gehören:

  1. Zählerintervall und Preisintervall stimmen nicht überein
  2. Falsche Zeitzonenkonfiguration
  3. Falsche Sommerzeit-Umstellung
  4. Umkehrung der Import- und Exportrichtung
  5. Fehlt tariff-calendar update
  6. Nichtübereinstimmung zwischen Preis und Quellenversion
  7. Unterschiede bei der HES- und MDM-Aggregation
  8. Geschätzte data not clearly identified
  9. EMS-Zeitstempel weichen von den Abrechnungszeitstempeln ab
  10. Falsches CT-Verhältnis, Shunt-Skalierung oder Registerskalierung
  11. Änderungen der Registerzuordnung nach Firmware-Updates
  12. Drift der Zähleruhr
  13. Doppelte oder fehlende Intervalldatensätze
  14. Gateway-Pufferung ohne korrekte Wiederherstellungssequenzierung
  15. Kundenportalwerte weichen von Rechnungswerten ab
  16. Daten nahezu in Echtzeit werden als validierte Abrechnungsdaten behandelt
  17. Tarif-Engine-Regeln stimmen nicht mit dem Kundenvertrag überein
  18. Export compensation being assumed to match import pricing
  19. Verspätet korrigierte Daten lösen keine entsprechende Neuabrechnung aus
  20. Ein technisch geeigneter Zähler wird für die formelle Abrechnung nicht akzeptiert

Ein End-to-End-Pilot soll die komplette Kette von der Zählermessung über die Tarifberechnung, Abrechnungsausgabe und Kundenpräsentation testen.

14. Checkliste für dynamische Tarifmessung

Auswahlbereich

Was zu bestätigen ist

Preismechanismus

Fest, zeitabhängig, ereignisbasiert, stündlich oder marktgebunden

Vertragstyp

Ob es sich um einen vom Lieferanten definierten variablen Tarif oder um einen regulatorischen dynamischen Strompreisvertrag handelt

Preisquelle

Quelle und Version des Marktes, Lieferanten oder Tarifkalenders

Preisintervall

Fünfzehn Minuten, stündlich oder ein anderer definierter Zeitraum

Zählerdatenpfad

Intervallaufzeichnungen, Tarifregister oder ein anderes zugelassenes Verfahren

Zählerintervall

Recording, storage and reporting interval

Intervallausrichtung

Wie Zählerintervalle Preisintervallen zugeordnet werden

Zeitquelle

Zähler, Kommunikationsmodul, HES oder zentrale Plattform

Zeitzone

UTC oder Ortszeit

DST-Handhabung

Wiederholte und fehlende Ortszeitintervalle

Import und Export

Separate Register oder vorzeichenbehaftete Werte

Preise importieren

Quelle und anwendbare Vertragsregel

Exportpreise

Exportkredit, feed-in price or market-linked compensation

Tarifregister

Verfügbarkeit und Anzahl der unterstützten Zeiträume, sofern erforderlich

Datenstatus

Tatsächlich, missing, estimated, substituted or corrected

HES oder Sammelsystem

Zählerkommunikation and collection compatibility

MDM- oder Validierungsfunktion

Validierungs-, Schätzungs-, Aggregations- und Korrekturregeln

Tarifmaschine

Price matching and tariff-calendar logic

Abrechnung system

Rechnungsberechnung and rebilling capability

EMS-Daten

Erforderliche Echtzeit- oder nahezu Echtzeitwerte

Datenzugriff

Portal, API, Export oder Bericht

Datenaufbewahrung

Abrechnung, audit and dispute period

Kommunikation

Physikalische Schnittstelle und Protokoll

Karte registrieren

Adressen, Einheiten, Skalierung und Datentypen

Genauigkeit der Uhr

Drifttoleranz und Synchronisationsmethode

CT- oder Shunt-Skalierung

Vollständige Konfiguration der Messkette

Abrechnung acceptance

Ob der Zähler und seine Daten vom Lieferanten, Energieversorger, Zählerbetreiber oder Abrechnungspartner akzeptiert werden

Gesetzliches Messwesen

Applicable certification, sealing, verification and regulatory requirements

Neuabrechnung

Behandlung verspäteter, geschätzter und korrigierter Intervalldaten

Vertragsversion

Tarifplan, Preisregel und Kundenvertragsversion

Cybersicherheit

Authentifizierung, Zugriffskontrolle und Firmware-Management

Pilotversuch

Meter-to-Bill- und Meter-to-EMS-Validierung

Die geltenden gesetzlichen Mess- und Abrechnungsanforderungen variieren je nach Land, Vertrag, Zählerrolle und Systemarchitektur.

Es sollte keine einheitliche Zertifizierung als universelle Anforderung für alle dynamischen Tarifprojekte vorgelegt werden.

Der Zähler sollte erst ausgewählt werden, nachdem die Preisstruktur, die Zählerrolle, die Datenmethode, die Abrechnungsannahmebedingungen und die Systemverantwortlichkeiten definiert wurden.

15. Wie YTL die erste Zählerbewertung unterstützen kann

Zhejiang Yongtailong Electronic Co., Ltd. (YTL) bietet ausgewählte Energiemessgeräte und Datenschnittstellen an, die Teil von Time-of-Use-, Dynamic-Tarif- und anderen Produkten sein können C&I-Energiemanagement-Architekturen , abhängig vom Zählermodell, den gesetzlichen Anforderungen des Messwesens, der Abrechnungsrolle und dem Gesamtsystemdesign.

Abhängig vom gewählten Modell und den Projektanforderungen kann YTL Folgendes unterstützen:

  • Auswahl des ersten Zählermodells
  • Überprüfung des Spannungs- und Strombereichs
  • Überprüfung der vom Kunden vorgeschlagenen CT-Verhältnisse, Sekundäreingänge und zählerseitigen Anforderungen
  • Überprüfung der vom Kunden vorgegebenen Intervall-Energie-, Speicher- und Berichtsanforderungen
  • Überprüfung der Import- und Exportmessungen
  • Bestätigung der Kommunikationsoption
  • Überprüfung der RS485- und Modbus-Schnittstelle
  • Überprüfung der Registerkarte und des Datenformats
  • Unterstützung bei Mustertests
  • Überprüfung der Zähler-zu-Gateway- oder Controller-Integration
  • Erste technische Besprechung der vom Kunden vorgeschlagenen Messpunkte

Die Produktfunktionen variieren je nach Modell, Hardware, Firmware, Stromerfassungsanordnung, Tarifkonfiguration, Kommunikationsschnittstelle und Registerkartenversion.

Für das ausgewählte Modell und Projekt müssen Tarifkalenderfunktionen, Intervalldatenfähigkeit, Zeitsynchronisation, Kommunikationsimplementierung, eichrechtlicher Umfang und Plattformkompatibilität bestätigt werden.

YTL behauptet nicht, dass jedes Zählermodell jede dynamische Tarifarchitektur, HES, MDM, Tarif-Engine oder Abrechnungsplattform unterstützt.

Die endgültige Akzeptanz eines Zählers und seiner Daten für die Kundenabrechnung unterliegt weiterhin den jeweiligen Anforderungen des Lieferanten, Versorgungsunternehmens, Zählerbetreibers, des Regulierungsrahmens und des Abrechnungssystems.

YTL unterstützt die Mess- und Datenausgabeschicht auf Feldebene. Tarifgestaltung, Preisveröffentlichung, HES- und MDM-Implementierung, Tarifberechnungen, Abrechnung, Kundenvertragsmanagement und EMS-Kontrollstrategien liegen weiterhin in der Verantwortung der jeweiligen Lieferanten, Versorgungsunternehmen, Softwareanbieter, Systemintegratoren und Projektbeteiligten.

16. Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einem Time-of-Use-Tarif und einem dynamischen Strompreisvertrag?

Ein Time-of-Use-Tarif nutzt in der Regel vordefinierte Preiszeiträume. In der Europäischen Union spiegelt ein dynamischer Strompreisvertrag die Preisschwankungen auf Spotmärkten, einschließlich Day-Ahead- und Intraday-Märkten, in Abständen wider, die mindestens der geltenden Marktabrechnungshäufigkeit entsprechen.

Ist ein Leistungspreis eine Art dynamischer Stromtarif?

Nicht unbedingt. Bei einer Nachfragegebühr handelt es sich im Allgemeinen um eine separate Gebühr, die auf der Spitzennachfrage oder einer anderen Nachfragemetrik basiert. Es kann neben einem festen, nutzungsabhängigen oder dynamischen Energiepreis bestehen.

Welche Zählerdaten werden möglicherweise für die dynamische Preisgestaltung benötigt?

Je nach Vertrag und Architektur können relevante Zählerdaten Intervallimport- und -exportenergie, Zeitstempel, Tarifregister, Zählerkennungen und Richtungswerte umfassen. Validierung, Tarifzuordnung, Preiskennungen und Korrekturstatus können nicht vom Zähler, sondern von vorgelagerten Systemen generiert werden.

Können Tarifregister anstelle von Intervalldaten verwendet werden?

In einigen Time-of-Use-Projekten unterstützen Tarifregister möglicherweise die Abrechnung. Für eine marktbezogene oder detailliertere Preisgestaltung sind möglicherweise Intervalldaten erforderlich. Die akzeptierte Methode hängt vom Lieferanten, Vertrag, der Zählerrolle und dem Abrechnungssystem ab.

Werden Echtzeit-Zählerwerte direkt für die Abrechnung verwendet?

Nicht unbedingt. Nahezu-Echtzeitwerte können die EMS-Optimierung unterstützen, während die Abrechnung im Allgemeinen validierte Intervallaufzeichnungen oder genehmigte Tarifregisterdaten verwendet.

Wie werden Stundenpreise mit 15-Minuten-Zählerdaten abgeglichen?

Die Abrechnungsarchitektur kann vor der Preisfestsetzung vier validierte 15-Minuten-Intervalle zusammenfassen oder auf jedes der vier Intervalle den gleichen Stundenpreis anwenden. Die gewählte Methode soll im Rahmen der geltenden Tarifregeln ein gleichwertiges, nachvollziehbares und überprüfbares Ergebnis liefern.

Warum ist die Sommerzeit wichtig?

Änderungen an der Sommerzeit können dazu führen, dass die Ortszeit fehlt oder wiederholt wird. Durch falsche Handhabung können ansonsten korrekte Energiewerte dem falschen Preisintervall zugeordnet werden.

Bestimmt die dynamische Importpreisgestaltung den Exportpreis?

Nein. Für importierte und exportierte Energie können unterschiedliche Verträge, Tarife, Gutschriften oder marktgebundene Preise gelten.

Sind HES und MDM immer getrennte Systeme?

Nein. Ihre Funktionen können als separate Systeme implementiert oder innerhalb eines Versorgungsunternehmens, Lieferanten, Zählerdaten-Hubs oder einer Softwareplattform kombiniert werden.

Kann ein Modbus-Zähler die Tarifoptimierung unterstützen?

Ein Modbus-Zähler kann je nach ausgewähltem Modell und Registerzuordnung Leistungs- und Energiedaten an ein Gateway oder EMS liefern. Die Protokollunterstützung allein begründet noch keine Akzeptanz durch einen Lieferanten, HES, MDM oder eine Abrechnungsplattform.

Optimiert ein Smart Meter automatisch die Lasten?

Nein. Der Smart Meter misst und gibt Daten aus. Die Optimierung erfolgt normalerweise durch ein EMS, einen Controller, ein BMS, eine Lademanagementplattform oder ein anderes Steuerungssystem.

Was sollten Käufer vor der Auswahl eines Messgeräts bestätigen?

Käufer sollten den Preismechanismus, die Intervall- oder Tarifregistermethode, die Zeitsynchronisierung, die Import-/Exportbehandlung, die Kommunikationsschnittstelle, den Umfang des gesetzlichen Messwesens, die Rechnungsakzeptanz und die Integrationsanforderungen bestätigen.

17. Fazit

Zeitlich veränderliche und dynamische Strompreise verbinden mehrere Elemente:

Vertragsregeln für Zeit-Energie-Daten-Preis-Daten

Das Messgerät zeichnet unterstützte Energiewerte und Zeitinformationen auf. Erfassungs- und Datenverwaltungsfunktionen rufen die Datensätze ab, validieren sie und bereiten sie vor. Die Tariffunktion wendet den geltenden Preis- oder Gebührenmechanismus an. Das Abrechnungssystem erstellt die Kundenrechnung, während das EMS schnellere Betriebsdaten nutzen kann, um Lasten, Lagerung und Laden von Elektrofahrzeugen zu optimieren.

Dynamische Tarifprojekte sind erfolgreich, wenn:

  • Die Zeiteinteilung ist korrekt
  • Energiedaten sind rückverfolgbar
  • Preisdaten sind versioniert
  • Import- und Exportregeln are defined
  • Die Annahme der Rechnung wird bestätigt
  • Kundenrisiken und Vertragsbedingungen sind transparent
  • Betriebs- und Abrechnungsdaten werden nicht verwechselt

Eine zuverlässige Intervall- oder Tarifregistermessung ist eine wichtige Grundlage, eine genaue Abrechnung hängt jedoch von der vollständigen Meter-to-Bill-Architektur ab.

Referenzen

  1. Richtlinie (EU) 2019/944 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 5. Juni 2019 über gemeinsame Vorschriften für den Elektrizitätsbinnenmarkt, Artikel 2 Nummer 15, Definition eines dynamischen Strompreisvertrags und Artikel 11.
  2. Richtlinie (EU) 2024/1711 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juni 2024 zur Änderung der Richtlinien (EU) 2018/2001 und (EU) 2019/944 im Hinblick auf die Verbesserung des Strommarktdesigns der Union.
  3. Durchführungsverordnung (EU) 2023/1162 der Kommission vom 6. Juni 2023 über Interoperabilitätsanforderungen und diskriminierungsfreie und transparente Verfahren für den Zugang zu Mess- und Verbrauchsdaten.
  4. Verordnung (EU) 2019/943 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 5. Juni 2019 über den Elektrizitätsbinnenmarkt und den Unionsrahmen für 15-minütige Ungleichgewichtsausgleichszeiträume.

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